Programm der Pfingsttagung 2017

Freitag, 02. Juni 2017

17.30 bis 21 Uhr
Konferenzarbeit aller Tagungsmitarbeiter und der Pädagogischen Beraterkonferenz
Samstag, 03. Juni 2017

8.30 – 9.30 Uhr
Begegnung der Hochschulmitglieder (bitte blaue Mitgliedskarte mitbringen)
Neunte Klassenstunde
Frei gehalten von Claus-Peter Röh

9.30 – 10.30 Uhr
Welche Inkarnationsbedingungen erlebt ein Kind heute?
(offen für alle Interessierten Teilnehmer/innen der Tagung)

Freies Hochschulgespräch zur neunten Klassenstunde
Mit Claus-Peter Röh

11 – 11.30 Uhr
Eröffnung und Begrüßung

11.30 – 12.45 Uhr
Einführung ins Tagungsthema: Zergliedern und wieder zusammenführen – die Geste der Menschenkunde Susanne Altenried und Claus-Peter Röh

Anschließend
Murmelrunde
Kurzzusammenfassung
Ansagen

12.45 – 14.15 Uhr
Mittagessen


14.20 – 15.10 Uhr
Textarbeit in Gruppen
8. Vortrag Allgemeine Menschenkunde

15.30 – 16.45 Uhr
Künsterlische AG – Nr. 1 bis 13

17.15 – 18.15 Uhr
Seminaristische AG – Nr. 14 bis 26

18.15 – 19.45 Uhr
Abendessen

20 – 21.15 Uhr
Totengedenken

Einführung zur Opferfeier
Mit Margarete Kaiser

Pfingststrophe 3: Zungen
Von Alexander Morawitz

Werkstatt Zeitgeschehen Experimenteller Raum gestaltet mit künstlerischen, literarischen und freien Beiträgen aus dem Dozentenkollegium der Pfingsttagung

Ab 21.15 Uhr
Lagerfeuer, Tänze
Sonntag, 04. Juni 2017

9 – 9.45 Uhr
Opferfeier

9.45 – 10.15 Uhr
Spruch, Eurythmie, Singen

10.15 – 11.30 Uhr
Die Entwicklung der Sinne im Zusammenhang mit den geistigen Hierarchien
Vortrag von Claus-Peter Röh

Anschließend
Murmelrunde
Kurzzusammenfassung
Ansagen

11.30 – 11.45 Uhr
Pause

11.45 – 12.45 Uhr
Seminaristische AG Nr. 14 bis 26

12.45 – 14.15 Uhr
Mittagessen
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14.20 – 15.10 Uhr
Forum und Austausch
Themen werden aus den Anmeldungen aufgegriffen und durch Dozenten und Mitarbeiterinnen der PBK moderiert

15.30 – 16.45 Uhr
Künstlerische AG Nr. 1 bis 13

17.15 – 18.15 Uhr
Seminaristische AG Nr. 14 bis 26

18.15 – 19.45 Uhr
Abendessen

20 – 21.15 Uhr
Pfingststrophe 3: Zungen
Von Alexander Morawitz

Sommerlicher Eurythmieabend
Mit Studierenden der Alanus Hochschule,
Fachbereich Eurythmie Projektverantwortliche:
Melaine MacDonald
Montag, 05. Juni 2017

9 – 9.45 Uhr
Opferfeier

9.45 – 10.15 Uhr
Spruch, Eurythmie, Singen

10.15 – 11.30 Uhr
Die Wirkung der Medien auf die verbindende Tätigkeit des Ich Vortrag von Dr. Angelika Wiehl

Anschließend
Murmelrunde
Kurzzusammenfassung
Ansagen

11.30 – 11.45 Uhr
Pause

11.45 – 12.45 Uhr
Seminaristische AG Nr. 14 bis 26

12.45 – 14.15 Uhr
Mittagessen
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14.20 – 15.10 Uhr
Aktuelle Stunde/Pädagogische Zeitfragen
NaturKinderGartenWerkstatt Begegnung mit Irmgard Kutsch

15.30 – 16.45 Uhr
Künstlerische AG Nr. 1 bis 13

17.15 – 18.15 Uhr
Seminaristische AG Nr. 14 bis 26

18.15 – 19.45 Uhr
Abendessen

20 – 21.30 Uhr
Bunter Abend – Blick über den Tellerrand
Humoristische, besinnliche und ernste Beiträge zur Tagung und der waldorfpädagogischen Bewegung weltweit
Dienstag, 06. Juni 2017

8.15 – 9 Uhr
Opferfeier

9 – 9.20 Uhr
Spruch, Singen

9.20 – 10.45 Uhr
Die 12 Sinne in Beziehung zur Leiblichkeit
Vortrag von Dr. med. Michaela Glöckler


Anschließend
Murmelrunde
Kurzzusammenfassung
Ansagen

10.45 – 11.15 Uhr
Pause

11.15 – 12 Uhr
Interesse haben, wach sein für das Leben!
Claus-Peter Röh und Dagmar Scharfenberg


12 – 12.30 Uhr
Abschluss
Blick auf die nächste Tagung
^ nach obenKünstlerische Arbeitsgruppen
Samstag, Sonntag, Montag 15.30 – 16.45

1 Deféche, Fabienne und Reubke, Philipp und Stephan, Thomas
Herstellung beweglicher Bilder
Steiner hat es oft erwähnt und viele haben es seither wiederholt: das bewegliche Bild wirkt auf die gesunde Entwicklung des kleinen Kindes besonders günstig. In einem kurzen theoretischen Teil wollen wir gemeinsam die Gründe formulieren, warum das so ist und dann vor allen Dingen viel praktisch arbeiten: Von einfachen bis komplizierten beweglichen Bildern bis hin zur Herstellung von kleinen Bühnen im Schuhkarton und einfachen Lichtund Schattenspielen soll alles ausprobiert werden. Dabei kommen nicht nur verschiedene Papiere und Pappen zum Einsatz sondern auch Filz, Rohwolle, Kork, Nussbaumstückchen, etc. Wir hoffen sehr darauf, dass auch von den Teilnehmern viel während der Arbeitsgruppe erfunden wird.

Fabrication des images qui bouges
Exploration de différents techniquesde l’image plat jusqu’au mini castelet dans une boite de chaussures.

2 Foral, Ingeborg und Geißler, Sigrun
Lauf Lämmlein lauf!
Gestalten von Puppen und Tieren aus ungesponnener Schafwolle mit der Filznadel.
Mit kleinen Puppenspielen als praktische Anregung.

3 Gustav, Irene
Transparente Fensterbilder
Der sommerlichen Jahreszeit entsprechend werden wir Fenstertransparente erarbeiten. Durchscheinend geschichtete Farbeindrücke sollen dem Kindergartenkind die Jahreszeit stimmungsvoll vermitteln. Eigene Schere, Lineal, Papiermesser, Bleistift mitbringen.

4 Henning, Erika und Mielmann, Christiane
Puppenspiel
Das Puppenspiel, es ist ein wichtiger Bestandteil des Kindergartenalltags.
Es regt die Kinder zu phantasievollem Spiel an und stärkt ihre Fähigkeit zu eigener Kreativität.
In diesem Kurs wollen wir Puppen und Tiere aus Märchenwolle herstellen, und die Gestaltung eines Puppenspiels vom Aufbau bis zum praktischen Üben erarbeiten. Wir hoffen, mit diesem Kurs Anregungen, Lust und Freude am Puppenspiel zu vermitteln.

5 Jackstadt, Sigrid
Das Spiel mit der Kinderharfe im Waldorfkindergarten
Wir wollen uns übend und lauschend-erkennend mit der Quintenstimmung beschäftigen, pentatonisches Liedgut erarbeiten und Fingerfertigkeit erwerben.
Der Kurs richtet sich an Menschen, die noch wenig oder gar nicht auf der Kinderharfe gespielt haben.

6 Lander, Matthias
Haltung bewahren? – Haltung finden!
Unsere Haltung und unsere Bewegungen sind ein ureigener Ausdruck unserer Persönlichkeit. Diese wirkt nach außen und nach innen – und wird meist unbewusst von unserem Leibgedächtnis bestimmt. Eine bewusste Beziehung und Verbindung mit dem Raum schafft hierbei Halt und ermöglicht neue Orientierung und Ausrichtung. Bothmer-Gymnastik und Spacial Dynamics.

7 MacDonald, Melaine
Tierkreiskräfte
Die eurythmischen Tierkreisgebärden sind eine Schöpfung Rudolf Steiners. Durch das Erüben dieser Gesten werden Erlebnisse und Fragen angeregt, die zu einem vertieften Verständnis des Menschen in seiner Vielschichtigkeit führen können. Meiner Erfahrung nach ermöglichen sie sowohl eine fokussierte innere Ruhe als auch eine Stärkung der eigenen Lebenskräfte. Diesem Arbeitsfeld werden wir uns im Kurs widmen.

The eurythmic zodiac gestures were created by Rudolf Steiner. By practicing these gestures, perceptions and questions are stimulated that can lead to a widened and differentiated experience of the Human Being. I have found this work to be a support in developing an attentive inner quietness as well as in strengthening one’s life forces and energy. This area of work will be our focus in this course.

8 Morawitz, Alexander
Rhythmus in der Musik – Chorsingen und rhythmische Übungen
In diesem Kurs werden einfache mehrstimmige Sätze mit besonderem Ohrenmerk zum Thema Rhythmus einstudiert. Außerdem sollen rhythmische Übungen zu einer erweiterten Erfahrung des Rhythmus führen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung unter Bemerkungen Ihre Stimmlage an!

9 Sponheuer, Heidi
Mit Handgestenspielen durch das Jahr
Wie wir vertiefend durch die Sinneseindrücke in heiter gestalteter Form, sprachfördernd durch Geste, Gebärde, Bewegung: „Bilder des Geschehens“ schaffen können, das wollen wir spielend erüben.

10 Thal, Petra
Kindchen tanz mit mir!
Bewegungsspiele für Kinder von ca. 2 –4 Jahren
Kleine Kinder tanzen gerne. Kleine Bewegungsspiele können diese Bewegungsfreude der Kinder aufgreifen. Worauf muss ich achten? Wir erarbeiten und üben gemeinsam kleine Bewegungsspiele vom Gesichtspunkt der Menschenkunde aus und entwickeln eine Umsetzung für die Alltagsgestaltung.
Bringen Sie bitte Eurythmieschuhe mit!

11 Tschan, Marianne
Im Naturerleben die Sinne reifen lassen – die Saat zur inneren Lebendigkeit aussäen Mit Wahrnehmungsübungen verweilen und im Kreativen tätig sein, Vertrauen in die Bildekräfte der Natur gewinnen. Wir gönnen uns eine aktive, belebende Begegnung mit der Natur. Mein Impuls: mehr Natur für unsere Kinder – den Schritt von ‘drinnen’ nach ‘draußen’ wagen! Ich möchte mit diesem Angebot Mut machen, unseren Kindern im Waldorf-Waldund Naturkindergarten eine lebendige Entwicklungsumgebung zu ermöglichen. Der Kurs findet DRAUßEN statt. Bitte wetterfeste Bekleidung mitbringen!

12 Wohlgemuth, Beate
Sonne leuchte mir ins Herz hinein ...
Wir erüben und singen Lieder zur Stärkung der Herzenskräfte.

O Sun, Shine Into My Heart ...
We will practice and sing songs to empower the hearts’ energy.

13 Zahn, Martina
Volkstanz
Das gemeinsame Tanzen im Kreis gibt Kraft, verbindet die Gemeinschaft und belebt. Gleichzeitig wirkt es lösend, ausgleichend und entspannend. Körper, Geist und Seele werden im Tanz gleichermaßen angesprochen.
Wir tanzen Tänze aus aller Welt. Es wechseln feurig-beschwingte und ruhig-meditative Tänze. Durch die unterschiedlichen Tänze werden die verschiedenen Kulturen erlebbar.
Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Bitte geeignete Schuhe und Kleidung mitbringen.

International Folk Dance
In this course we will learn dances from all over the world. Dancing in a circle gives us energy and is relaxing at the same time. We move our body, mind and soul. Everybody can join this course, no dancing experience is needed. Please bring appropriate clothing and shoes.

^ nach oben Seminaristische Arbeitsgruppen
Samstag, Sonntag, Montag 17.15 – 18.15
Sonntag 11.45 – 12:45
Montag 11.45 – 12:45

14 Böker, Susanne
Farbgestaltung in (waldorf-)pädagogischen Räumen
Dabei wird die Wirkung der Farbe im Lebensraum des Kindes betrachtet. Wie wirken Farben? Inwiefern kann man von praktizierter Sinnespflege sprechen?
Was ist eigentlich „Pfirsichblüt“?
Es soll beleuchtet werden, weshalb wieder verstärkt auf die Lebensraumgestaltung in pädagogischen Räumen geachtet werden muss. Wir verfolgen mit einer gesundheitsfördernden Farbgestaltung ein hohes Ideal – und bewegen gemeinsam, weshalb es wichtig ist, dass das so bleibt.
Die Lasurmalerei als ausgeführte Technik spielt dabei eine weitere zentrale Rolle.
Anhand von Mustern und experimentellem Arbeiten werden Beispiele gezeigt.

15 Geißler, Sigrun
„Das kleine Kind ist ganz Sinnesorgan“ – sagt Rudolf Steiner.
Die Sinne des Menschen sind unverzichtbar für die Verbindung des sich inkarnierenden Menschen mit der physischen Welt.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns vorrangig mit den vier „unteren“ Sinnen und ihrer Bedeutung für das 1. Jahrsiebt, sowie mit ihrer Pflege im Krippenund Kindergartenalltag.
Anschauen werden wir auch die Entstehung der Sinne im Verlaufe der Weltentwicklung und ihre Metamorphosen während des gesamten menschlichen Lebens.
Praktisches Anschauungsmaterial und Übungen ergänzen das Gespräch.

16 Kaiser, Margarete
Erkenntnissinne
Gesundheitsförderung durch die Pflege der Körpersinne – Gefühlssinne – Erkenntnissinne des Kindes von der Geburt bis zur Einschulung. Bezüge zum 8. Vortrag der allgemeinen Menschenkunde – künstlerische und praktische Übungen, Anregungen, Austausch – Bezug zur Praxis – individuelle Beschreibung des Entwicklungsweges anhand von alltagsintegrierter Beobachtung und Dokumentation.

17 Krohmer, Birgit
Lebenswelten im Zuhause und der Krippe
Das kleine Kind als Sinnesorgan – welche Vorbereitung braucht es von uns für die Krippe?
Vorbereitete Umgebung:
  • Einrichtung des Raumes und des Tagesablaufs
    Strukturfragen und Abläufe
  • Wertschätzendes im Miteinander mit Eltern und im Team
    Erziehungsatmosphäre
  • Eigene Einstellungen erkennen und bearbeiten
    Biografische Fragen und Reflektionen

Piklerpädagogik und Menschenkunde sind Grundlagen für die oben genannten Themen.

Environment at Home and in the Nursery
The Young Child as Sensory Organ – How Can We Prepare the Child for Nursery School?
Prepared environment:
  • Establishing and structuring the room and the daily routine
    Structural questions and processes
  • Value and care in interactions with parents and with the team
    The nurturing environment
  • Reconition of and reflection on your own mindset
    Biographical questions and reflections

Fundamental principles of these topics are the pedagogy of Pikler and the anthropology of Rudolf Steiner.

18 Mackensen, Ina von
Bindung und Beziehung
Bindung ist eine Voraussetzung, bereits für das kleine Kind, sich für die Umgebung zu interessieren und selbstbestimmt tätig zu sein, sowie für die spätere Beziehungsfähigkeit.
Wie können wir in der Eingewöhnung und in der weiteren Betreuung von Kleinkindern Bindungssicherheit entstehen lassen?

19 McKeen, Claudia
Die Sinnesorganisation des Leibes – 12 Tore zur Welt
Durch die Sinne werden wir zu selbstbewussten Erdenmenschen. Wie erleben und erkennen wir die Welt als Kind, wie als Erwachsene?
Wie entwickelt sich Sinnestätigkeit in der Kindheit? Sinnespflege ist Inkarnationshilfe beim Kind. Brauchen wir als Erwachsene auch Sinnespflege?

20 Reubke, Philipp
Das Leben mit Kindern, die an uns besondere Herausforderungen stellen.
Als ErzieherIn in einem Kindergarten oder in einer Krippe haben wir im Laufe der Jahre immer wieder mit Kindern zu tun, die uns vor besondere Herausforderungen stellen. Wir haben dann das Gefühl, dass wir an unsere Grenzen kommen und zweifeln, ob wir wirklich die berufliche Qualifikation haben, die harmonische Entwicklung des kleinen Kindes zu fördern. Viele Pädagogen betonen (so z.B. Henning Köhler: „Schwierige Kinder gibt es nicht“), dass dieses Gefühl viel mit uns selbst zu tun hat und sich durch energische Arbeit an unseren seelischen Eigenarten mildern kann. Anderseits ist es aber doch so, dass viele Kinder unter den leiblichen, seelischen und sozialen Lebensbedingungen, in denen sie aufwachsen, so leiden, dass sie es durch starke Nervosität, Aggressivität, Angstzustände, Depression, Sprachlosigkeit usw. der Umgebung mitteilen.
Durch Kleingruppenarbeit soll jeder die Gelegenheit bekommen, ein Kind und sein Verhältnis zu ihm zu schildern, dass ihn „an seine Grenzen gebracht hat“ und den Fragen und Anregungen der anderen Gesprächsteilnehmer zuzuhören.
Außerdem soll gemeinsam durch Gespräche und Übungen daran gearbeitet werden, wie wir in Situationen, in denen wir durch bestimmte Kinder schwer geprüft werden, an uns selbst arbeiten, und wie wir den Kindern bestimmte Hilfestellungen geben können. Dabei soll besonders berücksichtigt werden, wie Steiner im 8. Vortrag der Menschenkunde schildert, auf welche Weise wir uns über die Sinne mit der Welt und mit uns selbst verbinden.

Vivre avec un enfant qui nous pose un défi particulier
En tant que éducatrice/éducateur au jardin d’enfants nous avons à faire au cours des années avec des enfants qui nous posent des défis particuliers. Nous avons alors le sentiment d’arriver à nos limites et nous doutons du fait d’être assez qualifiés pour soutenir le développement harmonieux du jeune enfant. Ce sentiment, comme certains pédagogues l’ont souligné (ex: Henning Köhler: «En vérité, il n’y pas d’enfants difficiles»), nous parle beaucoup de nous-même et peut s’atténuer après un travail sur nos qualités psychiques. Mais par ailleurs il est évident aussi, que beaucoup d’enfants souffrent tellement des conditions de vie physiques, psychiques et sociales autour d’eux, qu’ils l’expriment par différents moyens: une grande nervosité, de l’agressivité, des peurs, de la dépression, du mutisme... Par un travail en petits groupes, chacun aura l’occasion de décrire un enfant qui l’a poussé à ses limites et d’écouter les questions et suggestions des autres par rapport à son récit.
Par des échanges et des exercices nous voulons élaborer des pistes: comment dans de telles situations nous pouvons travailler sur nousmêmes et aider les enfants? Nous allons particulièrement nous référer aux descriptions des sens données dans la 8ème conférence de la «Nature humaine»

21 Röh, Claus-Peter
Wie lebt das Ich in den oberen Sinnen?
Betrachtungen zur Menschenkunde des Ich-, Gedanken-, Sprachund Hör-Sinnes.
Übungen und Gespräche wechseln sich ab mit eurythmischer Bewegung und Musik.

22 Ruhnau, Gabriele
„In der Poesie muss sich jeder Gedanke als sichtbare Gestalt bewegen“ C.F. Meyer
Die Entfaltung der mittleren Sinne über die inneren Bilder/durch innere Bilder.
Seminaristische Sprachgestaltung als Übungsweg zur Gestaltung sinn-voller Bildhaftigkeit.
Sprache erweckt die Seele zum Leben, ist für die Entwicklung eines sinnlich-sittlichen Bilderlebens verantwortlich.
Welche Haltung, welche innere und äußere Regsamkeit erfordert das von uns Erwachsenen oder „macht“ das die Sprache ganz von selbst? Diesen Fragen soll durch erlebnisweckende Wahrnehmungsschulung, sowie aktiv übend an ausgewählten Beispielen nachgegangen werden. Bitte bequeme Kleidung und bequeme flache Schuhe für die Kursarbeit mitbringen.

23 Thal, Petra
Die Bedeutung des Schlafes für die gesunde Entwicklung des Kindes
Schlafumgebung und Einstimmung auf den Schlaf wirken sich auf das Einschlafen des Kindes aus. Was das Kind im Wachen erlebt, wirkt in den Schlaf hinein und umgekehrt.
Die Eltern-Wünsche zur Mittagsgestaltung und zum Mittagsschlaf sehen oft anders aus. Wer entscheidet über den Mittagsschlaf des Kindes? Wie viel Schlaf brauchen die Kinder?
Wir wollen uns Grundlagen zum „Schlafen“ erarbeiten und durch unsere gegenseitigen Erfahrungen und Anregungen zum besseren Verständnis und Umgang mit den Schlafsituationen kommen.

24 Tschan, Marianne
Empathisch kommunizieren – im Spannungsfeld von Sympathie und Antipathie Beziehungspädagogik leben – unsere Sympathieund AntipathieKräfte bewusst ergreifen und als Entwicklungspotenzial für unsere Empathiefähigkeit einsetzen lernen. Wie bauen wir Verbindung und Kontakt zum Gegenüber durch Empathie auf? Empathisch kommunizieren im Alltag mit den Kindern, mit den Eltern, mit Kolleginnen und Kollegen und mit mir selbst. Wie schaffen wir es, auch in engen, schwierigen Situationen mit uns Selbst und mit dem Anderen in Verbindung zu bleiben? Mit Hilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg und mit Einbezug menschenkundlicher Aspekte üben wir, mit Beispielen aus dem Alltag, unsere Kommunikationsgewohnheiten auf Respekt und Achtsamkeit zu stimmen. Arbeit am Thema durch Einführungen, Rollenspiele, Gesprächsund Wahrnehmungsübungen.

25 Wiehl, Dr. Angelika
Vom Ich zum Du – Erzieherpersönlichkeit und pädagogische Beziehungen In der Vielfalt pädagogischer Beziehungen bildet sich ein Resonanzraum, den wir durch künstlerische, dialogische und reflexive Übungen erkunden. Sie dienen sowohl der Selbstschulung als auch der Erweiterung pädagogischer und kollegialer Fähigkeiten.

26 Wutte, Lisbeth
Trauma und Resilienz Anregungen für die pädagogische Arbeit Was ist Trauma? Woran erkenne ich traumatisierte Verhaltensweisen? Welche Handlungsund Gestaltungsmöglichkeiten habe ich als Pädagoge? Gesichtspunkte zur Stärkung der Resilienzkraft. Elternarbeit im interkulturellen Kontext. Impulsreferate, Übungen und Austausch im Gespräch mit Lisbeth Wutte


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Forum und Austausch
Sonntag 14.20 – 15.10


Eigene Themen melden Sie bitte bei der Anmeldung an.
Der Besuch erfolgt ohne Anmeldung.





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